Am Montag, den 27. Februar trafen sich alle Teilnehmer/innen des Lagers um 9.00 Uhr am Bahnhof in Luzern. Unsere Zugfahrt verlief planmässig mit allen Teilnehmer/innen Richtung Göschenen. In Oberwald mussten wir dann schnellstens in einen anderen Zug umsteigen. Aber auf dieser Fahrt hatte der Zug vor dem Furka-Tunnel technische Probleme und wir mussten kurze Zeit auf die Weiterfahrt warten. Als wir dann endlich in Oberwald ankamen, begrüsste uns der strahlend blaue Himmel. Am Haus angekommen, besetzten alle ein Bett und Theo, der Koch, gab schon mal eine kleine Kostprobe seiner Kochkünste. Am Nachmittag holten wir dann unsere Skier, und gingen das erste Mal Langlaufen auf der Loipe. Die Anfänger lernen das Langlaufen bei Jürgen.
Am Dienstag war das Wetter schon nicht mehr so schön. Trotz dem grauen Himmel gingen alle wieder auf die Loipe. Nachher servierte uns Theo wieder seine wunderbaren Mahlzeiten. Am gleichen Abend gingen wir noch in die Turnhalle. Das Dehnen jeden Abend durfte natürlich auch nicht fehlen.
Am Mittwoch gingen wir nur am Morgen auf die Loipe. Matthias und Cornel fuhren mit ihren Skier nach Niederwald und wieder zurück. Sie kamen ein wenig müde nach Hause. Am Nachmittag gingen manche ins Hallenbad eines Hotels im nächsten Dorf und die anderen hatten freie Zeit für sich.
Um 16.00 Uhr holten ein paar die Schneeschuhe vom Sportladen und danach gingen sie die Rhone hinauf bis zur Quelle. Als alle oben angekommen waren, tranken wir dann etwas und liefen wieder zurück zum Lagerhaus. Dort wartete Theo schon mit dem Essen auf uns.
Am Donnerstag ging es dann auf die Tagestour. Jürgen wollte, dass Matthias, Cornel, Lukas, Marcel und Simon mit ihm nach Niederwald fahren (eigentlich sollte *Mr. X* auch mitkommen, aber er drückte sich). Zwei weniger schnelle, gingen eine Viertelstunde vor den anderen Los. Jürgen führte seine Gruppe jeden Berg hoch, den man nur erklimmen konnte. Lukas Steiner flog dabei ein paar Mal auf die Nase. Cornel machte Bekanntschaft mit dem Tiefschnee, als er während einer Abfahrt in einer engen Kurve aus dieser Kurve flog. Schlussendlich kamen wir als letzte in Niederwald an. Dort machten wir kurz Pause und schon ging es wieder zurück. Lukas ging wieder mit Jürgen die Bergloipe zurück. Die anderen auf dem normalen Weg. Lobenswert ist es, dass alle es wieder zurück geschafft haben, ohne den Zug zu nehmen. Nur Thamon und Kevin nahmen den Zug zurück, weil Thamon krank wurde.
Am Freitag fand dann die „Olympiade“ statt:
1. Disziplin war eine Staffel.
2. Disziplin war Biathlon. Man lief eine Runde und schoss dann mit kleinen Bällen auf drei Becher, danach ging man entweder in die nächste Runde oder in die Strafrunde und übergab später an den nächsten der Gruppe. Die meisten mussten in die Strafrunde gehen. Nur wenige, schossen alle Becher ab.
3. Disziplin war wieder eine Staffel. Als erstes fuhr jeweils einer der Gruppe ohne Stöcke eine kurze Strecke und übergab an den Nächsten, der durch den Tiefschnee musste. Dann rannten die Nächsten nur mit den Schuhen eine Strecke und schlussendlich zogen zwei Personen dieser Gruppe, eine andere Person mit den Skier mit. Am Schluss gab es noch einen Sprint. Jeweils der Schnellste der Gruppe, war in der ersten Reihe.
Am Schluss war Thorsten (der Bruder von Jürgen) als erster ins Ziel gekommen, gefolgt von ihm kamen Matthias und Lukas Steiner. Als vierter kam Simon ins Ziel. Jürgen, der Zweiter wurde, lief ausser Konkurrenz.
Am Nachmittag konnte man machen was man wollte. An diesem Abend gab es dann ein feines Raclette. Die meisten gaben schon früh auf, aber Matthias, Marcel und Simon wollten nicht aufhören zu essen. Als der Abwasch dann gemacht war, gab es die Rangverkündung von der Olympiade, überragender Sieger war die Gruppe von Simon mit Sabine, Merz, Lisa und Florian, welche drei von vier Disziplinen gewannen. Alle Teilnehmer dieses Wettkampfes, bekamen einen Preis.
Am Samstag ging dann der Stress los, weil es so fest schneite. Man wusste nicht, wann die Zugstrecke geschlossen wird. Nachdem das Haus geputzt war, stressten wir auf den Zug. In Göschenen mit einer halben Stunde Verspätung angekommen, verpassten wir dann unseren Anschluss-Zug. Doch alle Teilnehmer/innen kamen erschöpft vom Lager wieder im Bahnhof Luzern an.