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Weihnachtsweekend - Banalp
16./17. Dez 2006
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Die Reise begann um 12.30 Uhr am Bahnhof in Luzern. Eine Truppe bunt gemischter Ruderer traf sich beim Gleis 14. Ab in den Zug, jeder fand einen Platz und los ging es in Richtung Engelberg. Nach einer halben Stunde hielt der Zug in Wolfenschiessen und alle stiegen aus. Von dort wurden wir mit dem Postauto nach Oberrickenbach gebracht, wo wir dann aufs „Bändli“ umstiegen. Dieses brachte uns dann in die Höhe von der Bannalp. Oben ausgestiegen wurden die starken Männer mit Esswaren bepackt und weiter ging es durch den Schnee zu unserer Hütte. Doch wie konnte es anders kommen; wir liefen daran vorbei. So dauerte es ein bisschen länger, bis wir dann in unserer Hütte „Heimelig“ ankamen. Dort bezogen wir unsere Räume. Im oberen Stock war es noch sehr kalt. Doch Jürgen gab sich viel mühe beim Feuer machen und so wurde auch langsam das ganze Haus erwärmt. Wir sammelten uns alle in der warmen Stube und stärkten uns für die die Schneewanderung, die vor uns lag. In unsere wetterfesten Kleider gesteckt und mit je einer Fackel bewaffnet, machten wir uns auf den Weg durch den Tiefschnee. Jürgen unser Cheftrainer stampfte uns den Weg vor. In Einerkolonne ging es dem „Weg“ entlang den Berg hinauf. Als dann wirklich nicht mehr klar war, ob dies ein Weg ist, wo wir auf allen Vieren den Berg hinauf kämpfen mussten und die die ersten müden Stimmen von hinten kamen, musste auch Jürgen einsehen, dass wir da nicht mehr weiter kommen und umkehren sollten. Wir zündeten unsere Fackeln an und fanden einen Weg, der uns zur Hütte zurückführen würde. Der Weg wurde von unseren Fackeln erhellt und von vielen Liedern begleitet.
In der Hütte eingekehrt und wieder trocken angezogen, durften wir die leckeren Älplermageronen von Sarina und Yvonne geniessen. Als alle satt waren, durften wir unsere Päckli von der Leine nehmen und auspacken. Die Freude war gross. Dann wurde der Abwasch gemacht und es bildeten sich Gruppen um Spiele zu machen. So wurde bis früh in den Morgen gespielt, viel gelacht und gequatscht. Inzwischen war es auch sehr Heimelig warm im Heimelig und so kamen einige auf die Idee Barfuss im Schnee herum zu tollen. Doch irgendwann fanden auch die letzten den Schlaf und es kehrte Ruhe auf der Bannalp ein.
Am Morgen wurden wir vom Geräusch des Holzhackers Jürgen aus dem Schlaf gerissen, der sich schon wieder dran machte uns die Stube warm zu halten. Einige etwas munterer als die anderen genossen wir unser Frühstück. Dank vollem Einsatz von allen wurde die Hütte in kurzer Zeit auf Vordermann gebracht und alles war blitz und blank. Wir machten uns auf den Weg zur Station und von dort ging es wieder runter nach Oberrickenbach. Nachdem ging es wieder mit dem Postauto nach Wolfenschiessen, wo wir dann in der Zentralbahn platz nahmen und nach Luzern zurück fuhren.
Bericht von Julia Steiner